Uncategorized

Avalprovision erklärt

Bei einem Aval handelt es sich um eine Bürgschaft, die etwa von der Bank eines Privatmannes als Sicherheit hinterlegt wird. Die Avalprovision setzt sich aus den Kosten zusammen, die für die Gestellung des Avals entrichtet werden müssen.

Ein Aval kann insbesondere dann sinnvoll sein, wenn die Finanzierung einer Sicherheitsleistung, zum Beispiel mithilfe eines Kredites, nicht erwünscht wird. Ein klassischer Fall dieser Art ist die Kaution beim Abschluss eines Mietvertrages: Die Kaution, die beim Abschluss eines Mietvertrages zu leisten ist, beläuft sich im Regelfall auf das Mehrfache einer Monatsmiete. Sie hat den Zweck, dem Vermieter eine Sicherheit für den Fall zu geben, dass nach Beendigung des Mietverhältnisses noch Kosten anfallen, die dem Mieter zuzuschreiben sind. Wenn der Mieter die Kautionszahlung nicht aus seinen liquiden Mitteln leisten kann oder will, kann er einen Kredit aufnehmen, was aber mit hohen Kosten verbunden ist. Anstelle des Kredites ist es dem Mieter bei guter Bonität aber auch möglich, sich einen Aval von seiner Bank geben zu lassen. Die Bank steht dann für die Kautionssumme ein (bürgt), sodass der Vermieter die gleiche Sicherheit wie bei einer hinterlegten Kaution hat. Für das Aval der Bank muss der Mieter aber jetzt keine hohen Kreditzinsen zahlen, sondern nur die Avalprovision entrichten. Die Avalprovision beträgt im Regelfall nur ein Prozent bis drei Prozent der Summe, die durch das Aval abgesichert wird und ist damit niedriger als die Zinsen für einen gleichwertigen Kredit (vgl. kreditvergleich24.com zur Avalprovion Höhe).

Mit dem Aval und der damit verbundenen Avalprovision kann also eine Sicherheitsleistung kostengünstig hinterlegt werden. Natürlich muss die Bank dem zustimmen, sodass ein Aval nur für solche Kunden infrage kommt, die über eine ausreichende Bonität verfügen. Alle Kredite im Vergleich: www.kreditvergleich24.com/kreditrechner